|
Chronik Dingelsdorf |
|
|
|
Dingelsdorf wurde erstmals urkundlich 946 genannt; am 28. November dieses Jahres bestätigt König Otto I., dass seine Vorfahren dem Kloster Reichenau verschiedene Besitzungen und Einkünfte geschenkt haben, darunter auch solche in Thingoltesdorf.
Oberdorf: Der Weiler Oberdorf ist mit Sicherheit später als Dingelsdorf entstanden; genaue zeitliche Angaben fehlen, Erwähnung 1272.
Näheres ist im Büchlein "Dingelsdorf am Bodensee - Beiträge zur Ortsgeschichte" beschrieben, das in der Ortsverwaltung erhältlich ist.
Sehenswürdigkeiten: Zwei Fachwerkhäuser aus dem 17. Jahrhundert, ehemaliger Besitz der Deutsch-Ordens-Kommende Mainau. Im Fachwerkhaus Romer / Zur Schiffslände 6, war früher das Gästehaus der Mainau. Im Kudermannschen-Haus, Brotgasse 1, war die Poststelle.
Die Pfarrkirche St. Nikolaus in der heutigen Form stammt aus dem Jahre 1493. Der Turm wird von einer mächtigen Eichensäule gestützt.
Das Kirchlein "vom heiligen Kreutz" in Oberdorf stammt aus dem Jahre 1746 und wurde nach den Plänen des berühmten Baumeisters Johann-Caspar Bagnato errichtet.
Die "Seemühle" war bis 1592 im privaten Besitz. Nach dem Erwerb durch die Mainauer Kommende wurde sie umgebaut. Kurz nach dem 2. Weltkrieg wurde sie ganz geschlossen.
Aus der früheren Fischer- und Bauernsiedlung ist ein gern besuchter staatlich anerkannter Erholungsort geworden. Dingelsdorf wurde 1975 nach Konstanz eingemeindet.
|